Eine Institution auf dem Campus

Falafelpfanne

Falafelpfanne
um 2014 // Metall,
Holz // Leihgabe Eyad
Abou-Warda

Wer den Campus der Universität Mainz kennt, der kennt wahrscheinlich auch den Imbiss Diwan bei der „Muschel“, dem Hörsaalgebäude vor der Naturwissenschaftlichen Fakultät am Johann- Joachim-Becher-Weg. Seit 1998 widmet sich Eyad Abou-Warda an dieser Stelle mit viel Liebe und Hingabe den kulinarischen Bedürfnissen seiner Gäste. Ein absoluter Klassiker: Falafel. Die Bällchen aus Kichererbsenbrei werden in einer speziellen Pfanne frisch frittiert, mit Couscous-Salat und Gewürzen garniert und auf Wunsch mit Teigfladen serviert.

Doch nicht immer sah der Diwan so aus wie heute – alles fing mit einem kleinen Container an. Dieser reichte aber bald nicht mehr aus, um die Nachfrage der Studierenden und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erfüllen. Schnell wurden aus einem Container zwei, ein Vordach kam hinzu und immer noch war alles zu klein. Die Universität bestand schließlich darauf, dass ein richtiges Gebäude errichtet werden sollte. So entstand 2005 das gemütliche Diwan-Häuschen.}

Eyad Abou-Warda studierte in Saarbrücken Elektrotechnik und Informatik, doch „im Herzen“ ist er auch Gastronom, sagt er selbst. Drei sehr verschiedene Tätigkeiten übt er aus, alle auf dem Campus. Keine möchte er missen – weder seine Halbtagsbeschäftigung in der IT des Fachbereichs Mathematik und Informatik, noch das abendliche Konditionstraining, das er im Rahmen des Allgemeinen Hochschulsports leitet, und den Diwan erst recht nicht. Dadurch kennt er „den halben Campus“. Er lebt in einem der Häuser am Friedrich-von-Pfeiffer-Weg. So ist Eyad Abou-Warda auch privat mit dem Campus eng verbunden.

 

Anna-Maria Seiker

Studentin der Geschichte und American Studies

 

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