Studentische Politik

Pony Rainbow dash

Plüschpony
„Rainbow Dash“
Fa. Nici // um 2014 //
Stoff // Leihgabe
„Rosa Liste“

Sonnenblumen
Kunststoff // Leihgabe
„CampusGrün“

Was haben das Pony „Rainbow Dash“ aus der Fernsehserie „My little Pony“ und Deko-Sonnenblumen mit studentischem Engagement zu tun? Ganz einfach: Beide Objekte stehen für zwei hochschulpolitische Gruppen an der Universität Mainz, nämlich die „Rosa Liste“ und „CampusGrün“. Diese Gruppen setzen sich, ungeachtet der jeweiligen politischen Ausrichtung, für studentische Belange ein. Seien es die Studienreform oder die Anwesenheitspflicht in Seminaren, Öffnungszeiten der Bibliotheken oder bezahlbarer Wohnraum, ökologischer Campus oder Geschlechtergerechtigkeit. Jedes Jahr wird das Studierendenparlament (StuPa) gewählt, das Parlament der Studierendenschaft, aus dem der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) als studentische „Regierung“ hervorgeht. Bei diesen Wahlen treten die verschiedenen politischen Gruppen gegeneinander an.

In den 1950er Jahren entstanden die ersten Gruppen, die mit den etablierten politischen Parteien in Deutschland in Verbindung standen: die „Liberale Hochschulgruppe“ (LHG), der „Ring Christlich- Demokratischer Studenten“ (RCDS) und der „Sozialistische Deutsche Studentenbund“ (SDS). In den 1960er Jahren erweiterte sich das politische Spektrum. Es entstanden vor allem verschiedene marxistische oder kommunistische Gruppierungen, die sogenannten K-Gruppen.

Heute prägen neben bekannten Gruppen wie der „JUSO-Hochschulgruppe“ und „CampusGrün“ auch immer wieder überraschende und bunte Gruppen das politische Leben auf dem Campus, z. B. „Die Geier“, „BLAU“, „Campus Freibeuter“ oder seit 2014 die „Rosa Liste“. Sie setzt sich unter anderem für eine Stärkung der Rechte homosexueller Studierender ein.

 Stephan Boß

 Student Lehramt Biologie, Geschichte, Latein

© 2019 Mainzer Unigeschichten Alle Rechte vorbehalten.