Reisedokumente

Exkursionstagebuch

Exkursionsberichte
Studierende der Kunstgeschichte
// 1947 //
Papier //
Universitätsarchiv
Fossilfundbuch einer
Iranexkursion
1967 // Pappe, Papier //

Institut für Geowissenschaften
Exkursionstagebuch
Heinz Tobien // 1963-
64 // Pappe, Papier //
Universitätsarchiv

Grundlage exzellenter Forschung ist die exakte Dokumentation der erhobenen Daten. So werden auch auf Reisen unterschiedliche Fakten gesammelt und aufgezeichnet. Professorinnen und Professoren, Promovierende und Studierende halten dabei schriftlich vielerlei Einzelheiten in individuellen Notizen fest. Zur Übung der Datenauswertung verfassen die Studierenden später Exkursionsberichte.

Das Exkursionstagebuch des Paläontologen Heinz Tobien (1911- 1993) wurde auf einer Reise durch die Vereinigten Staaten von 1963 bis 1964 mitgeführt. Sämtliche Eindrücke, forschungsrelevante Daten, persönliche Dinge, aber auch scheinbar nebensächliche Details, wie die Kosten für Getränke von Exkursionsteilnehmern sind hier notiert.

Auch die Funde der Fossilgrabung und Aufsammlung 1967 in Marageh im Iran wurden unter Heinz Tobien protokolliert. Alle auch noch so kleinen fossilen Reste sind im Fundbuch penibel dokumentiert. Größere Objekte wurden in Gipskalotten zum Transport vorbereitet und besonders im Buch gekennzeichnet. Die unterschiedlichen Handschriften belegen, dass jeden Tag ein anderer Doktorand die Aufgabe hatte, die Funde zu dokumentieren.

Die Exkursionsberichte von Studierenden der Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz schildern Besuche in Oberwesel und Bacharach, die 1947 und in den folgenden Jahren stattfanden. Handschriftlich oder mit der Schreibmaschine notierten die Studierenden Erläuterungen zu den besichtigten Bauten und Kunstwerken. Zu sehen sind auch Korrekturen des zuständigen Dozenten. Fotos, Abbildungen, schematische Zeichnungen und abgepauste Grundrisse machen das Ganze noch anschaulicher.

Florian Heine

Student der Geschichte

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