Verbindungen in die Welt

Statistik Ausländische Studierende

Weltkarte mit den
Herkunftsländern
ausländischer Studierender
2016 // Stabsstelle
Planung und Controlling

Fast 4.000 ausländische Studierende aus allen fünf Kontinenten der Erde, 150 Kooperationen mit Partneruniversitäten weltweit und darüber hinaus fast 1.000 Kooperationen mit 350 europäischen Partnerhochschulen im Rahmen des Erasmusprogramms … Diese offiziellen Zahlen beeindrucken und lassen erkennen, wie stark die internationale Vernetzung der Johannes Gutenberg-Universität mittlerweile gediehen ist. Doch war dies nicht immer so. Der Anfang direkt nach dem Zweiten Weltkrieg ist in einer fast vollständig zerstörten Stadt alles andere als einfach gewesen. Erst mühsam mussten Strukturen auf- und zu Recht bestehende antideutsche Ressentiments abgebaut werden, bis sich vor allem seit den 1950er Jahren stetig neue internationale Kontakte entwickelten. Dabei spielte die heutige Abteilung Internationales – damals Akademisches Auslandsamt genannt – gemeinsam mit anderen Institutionen wie dem Internationalen Sprachen- und Studienkolleg von Beginn an eine zentrale Rolle.

Am wichtigsten sind jedoch die vielen Menschen, die eine solche Internationalisierung erst möglich gemacht haben und bis heute lebendig erhalten. Ohne diese bliebe die gefeierte Internationalisierung eine bloße Hülle ohne wirklichen Inhalt. Von ihnen soll daher hauptsächlich erzählt werden. Der Reigen spannt sich hierbei vom Goldenen Buch der Universität mit den Einträgen ihrer prominenten Gäste über die vielen Geschenke der Mainzer Partneruniversitäten bis hin zu den sehr persönlichen Erinnerungsstücken und Gaben einzelner ausländischer Studierender.

Patrick Schollmeyer

Kurator der Schule des Sehens

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