Mikrokosmos Campus

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Ansichten des
Campus der Johannes
Gutenberg-Universität
Mainz
Fotografien // 1950er
Jahre - 2015 //
Campus Mainz digital,
Thomas Hartmann,
Margarete Tschacher,
Hanns Tschira

Immer wieder Neues lässt sich auf dem Gelände der Johannes Gutenberg-Universität entdecken. Nicht nur ist das bauliche Erscheinungsbild seit 1946 einem ständigen Wandel unterworfen, durch die bloße Ausdehnung des Campus und die vielen verschiedenen Gebäude stoßen selbst langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitunter auf Ecken, die ihnen bisher nicht aufgefallen sind: Hörsäle, die sie noch nie betreten haben, technische Anlagen „hinter den Kulissen“ oder Einrichtungen mit Angeboten für ganz bestimmte Zielgruppen, mit denen sie in ihrer täglichen Arbeit nicht in Berührung kommen.

 

Der Campus bietet darüber hinaus auch vieles, das man hier vielleicht nicht erwartet: Ladengeschäfte, Imbisse und Cafés, eine Fahrradwerkstatt, Kindertageseinrichtungen, Wohnhäuser, eine Tankstelle, Sportanlagen, eine Wetterstation, Gebetsräume, Druckereien, Ausstellungsräume, umfangreiche Sammlungen kunst-, kultur- und naturhistorischer Objekte, Proberäume, Bühnen, Ateliers, Film- und Tonstudios … Auffällig sind die zahlreichen grünen Oasen, nicht nur im Botanischen Garten, die im Sommer von lernenden und diskutierenden Studierenden bevölkert werden, und die vielen Kunstwerke, die Gebäude und Plätze zieren. Viele tausend Menschen passieren täglich das Gelände – was nicht verwundert bei rund 33.000 Studierenden und 5.000 Beschäftigten (ohne Universitätsmedizin). Zusätzlich zum regulären Wissenschafts- und Lehrbetrieb finden fast jeden Tag zahlreiche Veranstaltungen statt – Konferenzen, Vorträge, Konzerte, Lesungen, Theateraufführungen, Ausstellungseröffnungen, Führungen, Flohmärkte, Feste u.v.m. Selbst abends ist der „Mikrokosmos Campus“ so meist voller Leben.

Vera Hierholzer

Leiterin der Sammlungskoordination

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